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Aktuelles
Die nächsten Tage verliefen stets nach dem gleichen Muster: Zwei Trainingseinheiten am Tag, Essen zu geregelten Zeiten und viel Freizeit. Gegen Ende der ersten Woche jedoch wurde dieser Plan für eine Tagestour ausgesetzt. Dort auf der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es vielfältige Möglichkeiten von einem See in den nächsten zu fahren. Für die Kinder war dies nicht nur eine willkommene Abwechslung zu den inzwischen bekannten Strecken, sondern auch ein Stück weit Abenteuer und natürlich eine konditionelle Herausforderung. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, verpflegte uns die Küche an einem gemeinsamen Treffpunkt um die Mittagszeit. Da die Trainingsgruppen alle sehr unterschiedlich leistungsfähig waren, paddelten alle verschiedene, längere oder kürzere, Strecken um diesen Treffpunkt, der sich an einer Badestelle befand, zu erreichen. Nachdem ich dort nach der ersten Trainingseinheit mit meiner Gruppe eintraf, waren die Kinder hoch erfreut endlich eine Pause zu bekommen. Nach dem Essen wurde dort eine Mittagspause von etwa zwei Stunden gemacht. Die Kinder gingen Baden und spielten auf der Wiese. Anschließend wurde das Training fortgesetzt. Auf der folgenden Strecke wartete ein weiteres besonderes Erlebnis auf die Kinder. Eine Schleusendurchfahrt. Hierfür waren Disziplin und Ordnung erforderlich, denn es wurden nicht nur Sportboote, sondern auch Motoryachten geschleust. Zudem waren nicht nur meine 13 Kinder, sondern auch die Trainingsgruppe der Junioren, also die Älteren vertreten. Aufgrund ihrer Erfahrung mit solchen Durchfahrten, mischten sie sich unter die Jüngeren und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Nach einigen weiteren Kilometern auf dem See jenseits der Schleuse mussten wir für den Rückweg wieder durch selbige fahren. Bis zum Ende des Trainingslagers, und besonders vor der zweiten Tour dieser Art, war das Schleusen ein immer wiederkehrendes Thema unter den Kindern, über das sie mit Freude und Begeisterung sprachen. Es war für sie eines jener Erlebnisse, die eine Gruppe formen und zusammenhalten. Ein weiteres Erlebnis dieser Art wurde ihnen durch eine Nachtwanderung vermittelt. Alle Kinder des Lagers nahmen daran teil und wurden von mir und zwei anderen Betreuern durch die Umgebung des Campingplatzes geführt. Bei Einbruch der Dämmerung versammelten sich alle Kinder um die Feuerstelle und es wurden Warnwesten ausgegeben. Diese sollten dazu dienen, die Gruppe zusammenzuhalten und den Kindern ein wenig die Aufregung und Angst vor der Dunkelheit nehmen. Allerdings bekamen nur acht Kinder eine solche Weste. Sie dienten damit den anderen als Orientierung und bekamen die Aufgabe für das zusammenbleiben der Gruppe zu sorgen. Damit fühlten sie sich verantwortlich für den Rest der Gruppe, für alle Kinder, die sich um sie herum befanden. Dies war unterwegs auch stark zu spüren, denn diese Kinder sorgten dafür, dass niemand zurückfiel und den Anschluss verlor. Unser Weg führte uns zunächst auf den befestigten Wanderwegen durch den Wald und später auch über Trampelpfade und ein kleines Stück querfeldein. So merkten die Kinder, dass sie aufeinander angewiesen waren und dass eine Gruppe mehr zu leisten in der Lage ist, als der einzelne. Am Wochenende, das die Hälfte der Zeit des gesamten Lagers beschrieb, feierten wir das Bergfest. Herzu waren die Junioren, also alle ab 17 Jahren, dazu angehalten für die Jüngeren ein Programm zu erstellen, das Spiel und Sport, sowie intellektuelle Leistung forderte. Diese Art der Gestaltung dieses Tages haben die Veranstalter des Lagers vor einigen Jahren eingeführt und bis heute beibehalten. Unter anderem dadurch sind aus den Reihen der Junioren bisher einige fähige Übungsleiter mit Praxiserfahrung hervorgegangen, die heute in Lübeck Verantwortung übernehmen und das Training vor Ort gestalten. Bei dieser Aufgabe war meine aktive Beteiligung nicht von Nöten, aber bei der Gestaltung und Planung holte man sich gerne meinen Rat ein. Das Ergebnis war eine Art Rallye, bei der die Kinder in Gruppen verschiedene Stationen auf dem ganzen Campingplatz anliefen und dort Aufgaben erfüllten. So gab es z.B. eine Station, an der die Kinder Buchstaben ziehen und dann innerhalb von drei Minuten möglichst viele Gegenstände, die mit diesem Buchstaben beginnen, sammeln und zur Station bringen mussten. An einer anderen Station hatten die Teilnehmer eine Minute lang Zeit, versteckte Gegenstände in einem abgegrenzten Bereich zu finden. Dafür durften sie den Bereich allerdings nicht betreten sondern mussten allein mit den Augen suchen und finden. Das Finale fand auf dem Wasser statt. Jede der vier Gruppen, bestehend aus zehn Kindern, musste in einem Wandercanadier, der für drei Erwachsene Personen ausgelegt ist, eine kleine Strecke paddeln und einen Schatz“ aus dem Wasser bergen. Dafür bekamen sie allerdings nur je zwei Paddel. Besonders diese Station sorgte bei den Kindern für Freude, denn jede Gruppe wollte dieses Rennen gewinnen. Es bedurfte viel Improvisationskunst und Koordination die Boote schnell und zielsicher zu bewegen. Natürlich wurde der Schatz“, eine mit Süßigkeiten gefüllte Kiste, nach dem Rennen gleichmäßig unter allen Kindern aufgeteilt. Am Abend am Lagerfeuer folgte dann die Siegerehrung. Die ersten drei Plätze bekamen Preise, die sie sich selbst aussuchen durften. Hierfür stand ein Tisch mit kleinen Spielen, Stiften, Taschenlampen und vielen anderen Sachen zur Verfügung. Der vierte Platz bekam auf gleiche Weise einen Trostpreis. Somit waren Streitigkeiten um die Preise ausgeschlossen und ein schöner Abend gesichert. Die Nachtruhe für diesen Abend wurde auf 23:00 Uhr verschoben, allerdings gab es kaum ein Kind, das nach den Anstrengungen der vergangenen Woche tatsächlich solange durchhielt. Die meisten erkannten und akzeptierten die Signale ihres Körpers und gingen schon früher ins Bett. In der Runde der Betreuer und der Junioren, die ja selbstverantwortlich ihre Nachtruhe wählten, wurde dies sehr positiv als Zeichen der Steigerung der allgemeinen und der Selbstverantwortung aufgenommen. In der zweiten Woche wiederholte sich der schematische Ablauf der ersten. Die Trainingszeiten wurden beibehalten und es gab eine weitere Tagestour. Diese führte allerdings nicht durch eine Schleuse, sondern zu einem anderen Campingplatz. Hier hatten die Leiter des Lagers ein Restaurant ausgewählt, in dem es für alle Teilnehmer ein Mittagsgericht gab. Damit waren die Kinder also gefordert, ordentliche Tischmanieren an Tag zu legen, was auch größtenteils geschah. Natürlich kamen auch auf dieser Tagestour, drei Tage vor Ende des Lagers, das Training und der Spaß nicht zu kurz. In der Pause nach dem Essen war eine Mittagspause eingeplant, in der die Kinder die Umgebung erkunden oder baden gehen konnten. Im Anschluss wurde der Heimweg in Form einer weiteren anstrengenden Trainingseinheit angetreten. Am Abend waren die meisten Kinder wiederum sehr erschöpft. Am Tag vor der Abreise wurde ein Wettkampf veranstaltet. Dieser umfasste Paddeln, Schwimmen und Laufen und füllte nahezu den ganzen Tag. Die Kinder wurden in vier Gruppen nach ihrem Alter eingeteilt. Diese Einteilung orientierte sich stark an den Altersgruppen, die in den Wettkampfbestimmungen für Kanurennsport verankert sind. Die Junioren wurden als Unterstützungspersonal eingeteilt, nahmen also nicht am Wettkampf teil, sondern bekamen organisatorische und absichernde Aufgaben zugeteilt. Die erste Disziplin war das Paddeln. Da die Strecke je nach Altersgruppe festgelegt wurde, paddelten die älteren weiter, als die jüngeren Anfänger. Alle paddelten jedoch einen Rundkurs, also eine Wende, was Start- und Ziellinie zu einem machte. Die jüngeren wendeten früher als die älteren. Während dieses Wettkampfes war es meine Aufgabe als Streckenposten darauf zu achten, dass sich jeder an die Regeln hielt und für die Sicherheit der Kinder zu sorgen. Derartige Streckenposten waren jeweils in Sichtweite zum nächsten postiert. Dazu fuhr Jonny im Motorboot stetig die Strecke ab. Nachdem diese Disziplin erfolgreich absolviert war, ging es ans Schwimmen. Hier sah man sehr gut, wie weit die koordinativen Fähigkeiten der Kinder ausgebildet waren. Es wurde eine Wettkampfstrecke, die etwa 200m umfasste durch Bojen markiert. Auch hier wurde der Wettkampf in den Gruppen gestartet. Die Kinder liefen an der Badestelle etwa 30m bis ins Wasser, schwammen den Rundkurs ab und liefen anschließend wieder bis zur Start Ziellinie. Hier konnten einige Kinder viele Plätze gut machen, da einige der erfolgreichsten Paddler beim Schwimmen auf eher mäßigen Plätzen zu finden waren. Auch hier wurde ich als Streckenposten und Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Sportler eingesetzt.
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