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Kanu Club Lübeck
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Aktuelles
Wakenitzman Wasser von oben, Wasser von unten Am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr wachte ich auf und hörte den Regen auf das Fensterbrett klopfen. Ich dachte: Das kann nicht wahr sein!“ Wakenitzman zum 16. Mal in Lübeck und unser Kanuclub Lübeck hatte erneut den Schwimmern, die 13,4 km zurücklegen wollten, Bootsbegleitung zugesagt. Das kann ja heiter werden! Wir trafen uns um 7.30 Uhr im Verein zu fünft, die Aktivsten sind zurzeit im Trainingslager. Der sechste Sportler fehlte, pro Boot zwei Mann Besatzung. Wir dachten, dass er schon eine plausible Erklärung an den Schwimmer und Mitpaddler hätte, wenn er nicht kommt und sich den ganzen Tag nicht meldet. Aber wir mussten später feststellen, dass es auch undisziplinierte Sportler gibt, die keinen Teamgeist beweisen können, wenn es darauf ankommt. Der Start für Schwimmer wie Bootsbegleiter war um 8.00 Uhr in Rothenhusen, Ziel auf der Falkenwiese in Lübeck. Es begann alles sehr, sehr feucht. Wir fuhren mit zwei Autos und 24 Paddeln zu fünft nach Rothenhusen. Unser Vereinspräsident Jonny hatte einen Tag vorher 12 Boote für die Lübecker Triathleten überführen lassen. Erst Mal suchten wir unsere Schwimmer, da wir am Abend zuvor beim Nudelessen“ nicht dabei waren. (Die Schwimmer und Paddler genießen gemeinsam Kohlenhydrate, um den nächsten Tag erfolgreich zu meistern.) 7.30 Uhr Empfang in Rothenhusen, Lagebesprechung mit den Athleten, Verteilung der Verpflegungsbeutel, einige Paddler oder Schwimmer suchten verzweifelt nach ihren Partnern, indem sie die Startnummern hochhielten oder riefen. Aufgeregte Stimmung. Was wird das für ein Tag? Kann es bei diesem Regen noch schlechter werden? Nein, besser. Start! Oh, das kitzelt im Magen, wir in den Booten am Rand des Geschehens schauen auf die Nummern der Badekappen der Schwimmer. (Der ORKA war der einzige Schwimmer, der eine grüne hatte.) Wo ist mein Schwimmer oder meine? Vorher hatten wir 5 Minuten Zeit zu Absprachen: Ich möchte nach der Hälfte der 13,4 km ein Gel oder Banane bzw. Wasser gereicht bekommen.“ Oder: Sage mir nach der Hälfte, dass ich sie bewältigt habe.“ Paddle links oder rechts vor mir.“ Oder: Lass mich einfach in Ruhe, paddle dicht neben mir und schütze mich vor Seerosen, schwimmenden Bäumen“ Im vorigen Jahr hatte ich den drittbesten Deutschlands begleitet, er kam nach 3:23.18 Stunden ins Ziel, es war ein Mustersommertag. Tolle Stimmung, ein Gefühl, selbst Sieger und Held zu sein! Dieses Jahr hatte ich eine Zweierstaffel zu begleiten, es gab ein Limit von 5 Stunden. Bis 14 Uhr musste man am Ziel sein. Beide Extremsportler sagten mir vorher, dass sie die Zeit ausreizen werden. Kurz nach dem Start goss es wie aus Eimern. Meine Turnschuhe und die meiner Paddelpartnerin waren schon vor dem Start auf den nassen Wiesen durch. Die Schwimmsportler pflügten sich im oder ohne Neopren durch das Wasser. Es regnete in Strömen. Da mein Schwimmer im Gegensatz von den anderen langsam schwamm, konnte ich mich in dem Regen nicht mehr warm paddeln. Irgendwann waren meine Lippen, meine Nägel blau. Und du kommst dann in den Trance, keine Zeitempfindungen mehr zu haben, die Kälte zu ignorieren, du hast keinen Blick mehr für den Amazonas des Nordens, unsere tolle Wakenitz. Irgendwann nach 5 Stunden, überholte uns die Wasserschutzpolizei und der DLRG. Sie umkreisten uns und zogen sich zurück, da sie nach dem letzten Schwimmer ins Ziel kommen müssen. Die Jungs vom DLRG hatten Mitleid mit mir und meiner durchfrorenen Partnerin. Sie fragten: Macht ihr das ehrenamtlich, oder bekommt ihr Kohle?“ Wir: Ehrenamtlich.“ Die beiden Jungschen: Eh! Wir auch!“ Das war das größte Lob nach 5 Stunden Strapazen. Am Ziel angekommen, hat der Vorsitzende der Triathleten uns gebührend empfangen, unsere Schwimmer, die tapfer als Letzte nach 5,30 Stunden als Zweierstaffel ankamen, ebenfalls. Und, das war noch nicht das Ende! Unser Verein musste 12 Boote über den Dücker auf den Kanal überführen. Das heißt zwei Frauen mussten die Autos über Busshuttle der Veranstalter aus Rothenhusen holen, drei Sportler vom KCL und drei Sportler der Triathleten holten die 12 Boote aus der Wakenitz zu unserem Verein. Dann Boote putzen, auf die Gestelle laden, ein Bier und gute Nacht! Und die Moral der Geschicht? Ich hätte mir den ganzen Sonntag einen Platz auf den Fahrgastschiffen, die uns kreuzten, bei einem heißen Kaffee gewünscht. Trotzdem glaube ich, dass mein ehrenamtlicher Einsatz viel lebensbereichender und schöner war! Und, wir machen nächstes Jahr wieder mit, versprochen, der Boss von den Triathleten hat uns auch motiviert. Jens Bornhöft Viele Zelte, Boote der vielen Vereine und überall Kanurennsportler, die ihre Nummern und Boote ans Wasser trugen. Ungefähr so sah es auf der Norddeutschenmeisterschaft 2011 in Hamburg Allermöhe aus, wo auch wir, der Kanu Club Lübeck (KCL), waren. Am Donnerstag, den 7.7.2011, ging es von unserem Vereinsgelände neben dem Buniamshof bei schönem Wetter los. In Hamburg angekommen, bauten wir in der glühenden Hitze unsere Zelte auf, in denen wir schliefen. Es war nicht der einzige Tag mit Sonnenschein und Temperaturen von ca. 30 °C, auch die anderen 3 Tage schien die Sonne, doch leider gab es ein Badeverbot für uns, damit wir unsere Kräfte nicht beim Spielen im Wasser verbrauchten, außerdem schien nicht nur sie Sonne. Es gab einige Stunden, in denen es nur geregnet hat. Das wechselnde Wetter hat nicht nur unserem Verein zu schaffen gemacht, sondern auch dem Malchiner Kanu Club (MKC), der mit uns gezeltet hat und mit dem wir gut befreundet sind. Bei den vielen Rennen bekommt man natürlich auch Hunger, deshalb haben wir unsere Köchin Tanja, die mit Hilfe von Kirsten für alle kocht. Um überhaupt Hunger zu bekommen, muss man sich vorher angestrengt haben, was unteranderem beim Kanumehrkampf zu trifft. Der Kanumehrkampf besteht aus vier Disziplinen 200m Kajak einer (K1), 1000m K1, 1,2 km laufen und Basketball prellen. Es gab auch noch andere Rennen, z.B. Kanadier zweier (C2) oder Kajak vierer (K4). Da viele von uns in neuen und dünneren Booten gefahren sind, gab es auch ein paar Kenterungen, die zum Glück nur während des Einfahrens passiert sind. Nach jedem Rennen wurden die besten drei in einer Siegerehrung geehrt. Was uns bei der Siegerehrung aufgefallen ist, war, dass es kein Podest sondern nur drei jämmerliche Bootsnummer gab. Obwohl nur 11 Kinder des KCLs auf der Norddeutschen mit fuhren und wir viele gute Gegner hatten, standen wir oft auf dem Treppchen, wie z.B. Julia Günther, die auf 200m und 2000m im K1 Norddeutsche Meisterin wurde. Somit hat sie sich, und viele andere natürlich auch für die deutsche Meisterschaft Anfang September qualifiziert. Damit so etwas möglich wurde, brauchten wir Energie zum Paddeln, die wir durch die Nachtruhe bekamen. Wer sich nicht daran hielt, musste eine Runde um den Campingplatz laufen. Diese Nachtruhe wurde immer eingehalten, bis auf Freitagabend, wo die Älteren in den Geburtstag von Dana Prahl hinein gefeiert haben. Am Samstag dann ließ sich Dana den ganzen Tag feiern, da sie kein Rennen hatte. Nach dem sie ihre Geschenke ausgepackt hatte, gab es noch Kuchen und anschließend kamen sogar ihre Eltern zum Feiern nach Hamburg. Wer so wie Dana kein Rennen hatte, konnte sich als Starthelfer melden und beim Ausrichten der Boote helfen. Als zweites großes Highlight bekam Fynn Bötcher ein neues Kanadierpaddel von seinem Vater, als Belohnung für seine Mühen. Natürlich kann bei einer Norddeutschen Meisterschaft auch was schief gehen, so wurde z.B. ein Paddel verwechselt und Fynn ist versehendlich mit einem viel zu großen Paddel gefahren. Für uns hat sich die Meisterschaft gelohnt. Wir haben gezeigt, wie gut wir waren und wir haben neue Erfahrungen gesammelt. ( Katharina und Presseteam )
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