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Hier werden aktuelle Meldungen aneinandergereiht : Skrollbalken >>>>>>>> Wakenitzman Wasser von oben, Wasser von unten Am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr wachte ich auf und hörte den Regen auf das Fensterbrett klopfen. Ich dachte: „Das kann nicht wahr sein!“ Wakenitzman zum 16. Mal in Lübeck und unser Kanuclub Lübeck hatte erneut den Schwimmern, die 13,4 km zurücklegen wollten, Bootsbegleitung zugesagt. Das kann ja heiter werden! Wir trafen uns um 7.30 Uhr im Verein zu fünft, die Aktivsten sind zurzeit im Trainingslager. Der sechste Sportler fehlte, pro Boot zwei Mann Besatzung. Wir dachten, dass er schon eine plausible Erklärung an den Schwimmer und Mitpaddler hätte, wenn er nicht kommt und sich den ganzen Tag nicht meldet. Aber wir mussten später feststellen, dass es auch undisziplinierte Sportler gibt, die keinen Teamgeist beweisen können, wenn es darauf ankommt. Der Start für Schwimmer wie Bootsbegleiter war um 8.00 Uhr in Rothenhusen, Ziel auf der Falkenwiese in Lübeck. Es begann alles sehr, sehr feucht. Wir fuhren mit zwei Autos und 24 Paddeln zu fünft nach Rothenhusen. Unser Vereinspräsident Jonny hatte einen Tag vorher 12 Boote für die Lübecker Triathleten überführen lassen. Erst Mal suchten wir unsere Schwimmer, da wir am Abend zuvor beim „Nudelessen“ nicht dabei waren. (Die Schwimmer und Paddler genießen gemeinsam Kohlenhydrate, um den nächsten Tag erfolgreich zu meistern.) 7.30 Uhr Empfang in Rothenhusen, Lagebesprechung mit den Athleten, Verteilung der Verpflegungsbeutel, einige Paddler oder Schwimmer suchten verzweifelt nach ihren Partnern, indem sie die Startnummern hochhielten oder riefen. Aufgeregte Stimmung. Was wird das für ein Tag? Kann es bei diesem Regen noch schlechter werden? Nein, besser. Start! Oh, das kitzelt im Magen, wir in den Booten am Rand des Geschehens schauen auf die Nummern der Badekappen der Schwimmer. (Der ORKA war der einzige Schwimmer, der eine grüne hatte.) Wo ist mein Schwimmer oder meine? Vorher hatten wir 5 Minuten Zeit zu Absprachen: „Ich möchte nach der Hälfte der 13,4 km ein Gel oder Banane bzw. Wasser gereicht bekommen.“ Oder: „Sage mir nach der Hälfte, dass ich sie bewältigt habe.“ „Paddle links oder rechts vor mir.“ Oder: „Lass mich einfach in Ruhe, paddle dicht neben mir und schütze mich vor Seerosen, schwimmenden Bäumen“ Im vorigen Jahr hatte ich den drittbesten Deutschlands begleitet, er kam nach 3:23.18 Stunden ins Ziel, es war ein Mustersommertag. Tolle Stimmung, ein Gefühl, selbst Sieger und Held zu sein! Dieses Jahr hatte ich eine Zweierstaffel zu begleiten, es gab ein Limit von 5 Stunden. Bis 14 Uhr musste man am Ziel sein. Beide Extremsportler sagten mir vorher, dass sie die Zeit ausreizen werden. Kurz nach dem Start goss es wie aus Eimern. Meine Turnschuhe und die meiner Paddelpartnerin waren schon vor dem Start auf den nassen Wiesen durch. Die Schwimmsportler pflügten sich im oder ohne Neopren durch das Wasser. Es regnete in Strömen. Da mein Schwimmer im Gegensatz von den anderen langsam schwamm, konnte ich mich in dem Regen nicht mehr warm paddeln. Irgendwann waren meine Lippen, meine Nägel blau. Und du kommst dann in den Trance, keine Zeitempfindungen mehr zu haben, die Kälte zu ignorieren, du hast keinen Blick mehr für den Amazonas des Nordens, unsere tolle Wakenitz. Irgendwann nach 5 Stunden, überholte uns die Wasserschutzpolizei und der DLRG. Sie umkreisten uns und zogen sich zurück, da sie nach dem letzten Schwimmer ins Ziel kommen müssen. Die Jungs vom DLRG hatten Mitleid mit mir und meiner durchfrorenen Partnerin. Sie fragten: „ Macht ihr das ehrenamtlich, oder bekommt ihr Kohle?“ Wir: „Ehrenamtlich.“ Die beiden Jungschen: „Eh! Wir auch!“ Das war das größte Lob nach 5 Stunden Strapazen. Am Ziel angekommen, hat der Vorsitzende der Triathleten uns gebührend empfangen, unsere Schwimmer, die tapfer als Letzte nach 5,30 Stunden als Zweierstaffel ankamen, ebenfalls. Und, das war noch nicht das Ende! Unser Verein musste 12 Boote über den Dücker auf den Kanal überführen. Das heißt zwei Frauen mussten die Autos über Busshuttle der Veranstalter aus Rothenhusen holen, drei Sportler vom KCL und drei Sportler der Triathleten holten die 12 Boote aus der Wakenitz zu unserem Verein. Dann Boote putzen, auf die Gestelle laden, ein Bier und gute Nacht! Und die Moral der Geschicht? Ich hätte mir den ganzen Sonntag einen Platz auf den Fahrgastschiffen, die uns kreuzten, bei einem heißen Kaffee gewünscht. Trotzdem glaube ich, dass mein ehrenamtlicher Einsatz viel lebensbereichender und schöner war! Und, wir machen nächstes Jahr wieder mit, versprochen, der Boss von den Triathleten hat uns auch motiviert. Jens Bornhöft Viele Zelte, Boote der vielen Vereine und überall Kanurennsportler, die ihre Nummern und Boote ans Wasser trugen. Ungefähr so sah es auf der Norddeutschenmeisterschaft 2011 in Hamburg Allermöhe aus, wo auch wir, der Kanu Club Lübeck (KCL), waren. Am Donnerstag, den 7.7.2011, ging es von unserem Vereinsgelände neben dem Buniamshof bei schönem Wetter los. In Hamburg angekommen, bauten wir in der glühenden Hitze unsere Zelte auf, in denen wir schliefen. Es war nicht der einzige Tag mit Sonnenschein und Temperaturen von ca. 30 °C, auch die anderen 3 Tage schien die Sonne, doch leider gab es ein Badeverbot für uns, damit wir unsere Kräfte nicht beim Spielen im Wasser verbrauchten, außerdem schien nicht nur sie Sonne. Es gab einige Stunden, in denen es nur geregnet hat. Das wechselnde Wetter hat nicht nur unserem Verein zu schaffen gemacht, sondern auch dem Malchiner Kanu Club (MKC), der mit uns gezeltet hat und mit dem wir gut befreundet sind. Bei den vielen Rennen bekommt man natürlich auch Hunger, deshalb haben wir unsere Köchin Tanja, die mit Hilfe von Kirsten für alle kocht. Um überhaupt Hunger zu bekommen, muss man sich vorher angestrengt haben, was unteranderem beim Kanumehrkampf zu trifft. Der Kanumehrkampf besteht aus vier Disziplinen 200m Kajak einer (K1), 1000m K1, 1,2 km laufen und Basketball prellen. Es gab auch noch andere Rennen, z.B. Kanadier zweier (C2) oder Kajak vierer (K4). Da viele von uns in neuen und dünneren Booten gefahren sind, gab es auch ein paar Kenterungen, die zum Glück nur während des Einfahrens passiert sind. Nach jedem Rennen wurden die besten drei in einer Siegerehrung geehrt. Was uns bei der Siegerehrung aufgefallen ist, war, dass es kein Podest sondern nur drei jämmerliche Bootsnummer gab. Obwohl nur 11 Kinder des KCLs auf der Norddeutschen mit fuhren und wir viele gute Gegner hatten, standen wir oft auf dem Treppchen, wie z.B. Julia Günther, die auf 200m und 2000m im K1 Norddeutsche Meisterin wurde. Somit hat sie sich, und viele andere natürlich auch für die deutsche Meisterschaft Anfang September qualifiziert. Damit so etwas möglich wurde, brauchten wir Energie zum Paddeln, die wir durch die Nachtruhe bekamen. Wer sich nicht daran hielt, musste eine Runde um den Campingplatz laufen. Diese Nachtruhe wurde immer eingehalten, bis auf Freitagabend, wo die Älteren in den Geburtstag von Dana Prahl hinein gefeiert haben. Am Samstag dann ließ sich Dana den ganzen Tag feiern, da sie kein Rennen hatte. Nach dem sie ihre Geschenke ausgepackt hatte, gab es noch Kuchen und anschließend kamen sogar ihre Eltern zum Feiern nach Hamburg. Wer so wie Dana kein Rennen hatte, konnte sich als Starthelfer melden und beim Ausrichten der Boote helfen. Als zweites großes Highlight bekam Fynn Bötcher ein neues Kanadierpaddel von seinem Vater, als Belohnung für seine Mühen. Natürlich kann bei einer Norddeutschen Meisterschaft auch was schief gehen, so wurde z.B. ein Paddel verwechselt und Fynn ist versehendlich mit einem viel zu großen Paddel gefahren. Für uns hat sich die Meisterschaft gelohnt. Wir haben gezeigt, wie gut wir waren und wir haben neue Erfahrungen gesammelt. ( Katharina und Presseteam ) Überraschender Erfolg für Lübecker Kanuten Mitten in der Stadt auf dem Glambecker See fand vom 10 bis 12.September in Neustrelitz die jährlich wiederkehrende Herbstregatta im Kanurennsport statt. Hier treffen sich Kanuten aus Mecklenburg Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Hannover, Berlin und Polen, um auf dieser überschaubaren Regattastrecke ihre Kräfte zu messen. Der Kanu Club Lübeck reiste mit 25 aktiven Sportlern an, der Großteil in den Altersklassen 10 bis 15 Jahre. Neun von ihnen starteten für die Landesauswahl Schleswig-Holsteins. Die Starterfelder waren voll besetzt, allein bei den Schülern A (13/14 Jahre ) mussten vier Vorläufe gefahren werden. Bei den Schülerinnen B (AK 12 Jahre) kämpften 24 Mädchen um den Sieg, bei den 11-Jährigen kaum weniger. Bei dieser Sportlermenge stieg die Spannung ziemlich an, denn wer kennt schon die Konkurrenz aus Polen oder Berlin, wer schafft es den Endlauf mit den besten neun zu erreichen? Gerade die Jüngsten behaupteten dann ihre gute Leistung, die sie schon auf der Norddeutschen Meisterschaft gezeigt hatten. Über 200 Meter gewannen in ihrer Altersklasse im Kajak Einer (K1) Mirja von Lingelsheim (10 Jahre), Julia Günther (11 Jahre) und Lisa Herkenberg (12 Jahre). Außerdem erreichten auch noch Finja Esker und Lina Lüß den Endlauf der 12-Jährigen. Tim Stichnoth (10 Jahre) musste sich ganz knapp geschlagen geben und belegte Rang zwei. Im K2 glänzten erneut Lisa Herkenberg und Julia Günther und auch der K4 der Schülerinnen B mit Finja Esker und Clara Innig, Julia Günther und Lisa Herkenberg fuhr zum Sieg. Ihre etwas älteren Sportkameradinnen Anna Firlus, Merve Esker, Katharina Knappe und Dana Prahl (13 und 14 Jahre alt) konnten im K4 die Bronzemedaille sichern. Über die 1000 Meter-Strecke wiederholten sich diese guten Ergebnisse beinahe identisch, lediglich der K2 mit Lisa und Julia mussten sich ganz knapp geschlagen geben und erreichten Platz Zwei. Der jüngste Teilnehmer Max Stichnoth startete in der Altersklasse der Acht- und Neunjährigen. Nach schlechtem Start erkämpfte er sich die Bronzemedaille gegen zehn Konkurrenten. In der Jugendklasse (15 und 16 Jahre) gingen Marius Pieper, Janis Döhler und Janine Prahl an den Start. Sie konnten gegen die starke Konkurrenz aus Neubrandenburg, Berlin und Polen keine Medaillenplätze belegen, trugen aber mit ihren Platzierungen zwischen Rang vier und sechs zum guten Gesamtergebnis bei. Für eine Riesenüberraschung sorgten die B Schülerinnen (Altersklasse 10 bis 12 Jahre) Lisa Herkenberg, Julia Günther, Mirja von Lingelsheim, Finja Esker, Clara Innig, Lina Lüß und Lisa Firlus. Sie erkämpften einen Sonderpreis speziell für diese Altersklasse. Ein knapper Vorsprung vor den Mädels aus Köpenick sicherte ihnen die Auszeichnung, "beste Schülerinnen B-Mannschaft". Ihnen wurde ein Scheck über 200 Euro überreicht, den sie voller Stolz entgegennahmen. Trainingslager Schlabornhalbinsel 2010 Wir, der Kanu Club Lübeck (KCL) und der Malchiner Kanu Club (MKC), fuhren vom 11.7.10 bis zum 23.7.10 nach Schlaborn. Dort campten wir auf dem Campingplatz D108. Trotz ca. 36 °C trainierten wir täglich. Es gab drei Trainingsgruppen: Dorle und Maik trainierten die Anfänger, Jonny, Nico und Falk trainierten die Schülerinnen und Schüler B und Thurid und Paddy trainierten die Schülerinnen und Schüler A sowie die Jugend. Wer beim Training nicht das machte was der Trainer sagte, musste Liegestütz machen. Liegestütz ist bei uns eine allgemeine „Strafe“ Nur Training würde wahrscheinlich keiner so lange aushalten, deswegen machten wir zwei Tagesausflüge. Ein Tagesausflug ging zu einer Badestelle und der zweite Ausflug ging nach Kagar ins „Crazy Horse“ zum Pizza essen. Da wir im Durchschnitt ca.50 Personen waren, war es nicht sehr leicht alle Mäuler zu stopfen. Deshalb ein großes Lob an unsere super Köche Tanja und Bernd, die z.B. 300 Kartoffelpuffer, 14 kg Kartoffeln oder 179 Eier für Rührei zu bereitet haben, was bei ca. 36°C nicht immer einfach war. Dann kamen auch noch die Extrawünsche der 6 „Geburtstagskinder“ dazu, deren Geburtstage wir in Schlaborn feierten. Noch einmal zurück zu den hohen Temperaturen, wer viel Sport treibt und viel schwitzt, so wie wir, der muss auch viel trinken. Und wir tranken viel Wasser, 3 Liter am Tag. Nach dem die Hälfte des Trainingslagers vorbei war, feierten wir unser „berühmtes“ Bergfest, inklusive Bergfestspiele. Dieses Mal wurden alle Kinder in fünf Gruppen eingeteilt. Jeder Gruppe wurde einer der Nachwuchs Trainer oder der angehenden Nachwuchs Trainer zugeteilt, die Trainer waren die Schiedsrichter ihrer Gruppe. Doch bevor wir bei fünf Spielen „Puddingwettessen“, „Wasserwetttrinken“, „Teebeutelnassmachen“, „Nudelbefördern“ und „Pyramidenerfinden“ jede Menge Spaß hatten, wurde zuerst eine Zeltkontrolle gemacht, denn nicht alle Zelte sind immer aufgeräumt. Aber nach dem Aufräumen kam dann der Spaß: Die Bergfestspiele. Beim „Puddingwettessen“ mussten zwei Kinder ein anderes füttern, die Schwierigkeit lag am Löffel, der an einer halben Meter Stange befestigt war. Beim „Wasserwetttrinken“ musste jeder vier Plastikbecher austrinken, beim „Teebeutelnassmachen“ musste eine Person mit verbundenen Augen einen Teebeutel, der an eine Schwimmnudel gebunden wurde, in drei Plastikbecher mit Wasser rein tunken, beim „Nudelbefördern“ hatte jeder eine rohe Nudel mit einem Loch in der Mitte im Mund und musste eine Spaghettinudel, die in dem Loch balanciert wurde, dem Nächsten weiter geben. Als letztes Spiel sollte sich jede Gruppe eine Pyramide ausdenken, die mindestens 5 Sekunden stand. Die anderen haben beim koordinieren geholfen. Danach gab es die Siegerehrung, bei der auch das Sauberste Zelt belohnt wurde. Es bekam jeder etwas ab, sodass keiner leer ausging. Logisch ist, dass man beim Paddeln nass wird, deshalb benutzten wir einen Bootsanhänger als Wäscheleine. Bei einer Versteigerung wurden die Anziehsachen, die zu lange trocken auf der „Wäscheleine“ hingen für Liegestütz und Froschhüpfer versteigert. In einem Fall musste eine Person 35 Runden Froschhüpfer machen. Da die restliche Gemeinschaft das ziemlich viel fand, hüpfte jeder eine Runde, um der Person zu helfen. Daran sieht man gut, dass wir ein Team sind und alle zusammen halten. Der Campingplatzbesitzer war von unserem vorbildlichen Benehmen erstaunt und der Meinung, dass man das belohnen müsste. So bekamen wir alle am Tag vor der Abreise ein kleines Eis als Dank. Dann war der Tag der Abreise da: Wir packten unsere Zelte und Anziehsachen zusammen. Danach wurden sie von den Größeren verstaut und wir verabschiedeten uns vom Malchiner Kanu Club. Der Rückweg dauerte ca.5 Stunden. Am Vereinsplatz angekommen empfingen unsere Eltern uns schon. Wir machten noch eine Abschlussbesprechung und waren dann froh endlich wieder nach Hause zu können Zum Schluss wollen wir uns noch einmal bei unseren Köchen Tanja und Bernd, bei unser Erste Hilfe Fachfrau Kirsten, bei den Trainern sowie bei allen die vor und hinter den Kulissen des Trainingslagers gearbeitet haben, ganz herzlich bedanken, denn ohne die Unterstützung hätte es dieses Trainingslager gar nicht gegeben. Katharina Dana und Merve Kanu Club Lübeck erfolgreich bei Norddeutscher Meisterschaft im Kanurennsport 8 x Gold, 6 x Silber, 3 x Bronze das ist die stolze Bilanz der Kanurennsportler des Kanu Club Lübeck ( KCL). Es hat sich gelohnt, die erste Hälfte der Sommerferien dem Sport zu opfern. 14 Tage Trainingslager dienten der Schüler- und Jugendmannschaft als spezielle Vorbereitung auf die Norddeutsche Meisterschaft im Kanurennsport, die vom 30.Juli bis 1. August 2010 in Hamburg Allermöhe ausgetragen wurde. Auf der 200m Strecke erkämpften Lisa Herkenberg ( Altersklasse 12 ) und Julia Günther ( Altersklasse 11 ) jeweils Platz 1. Mirja von Lingelsheim und Tim Stichnoth , beide Altersklasse 10, erreichten auf dieser Strecke in spannenden Rennen ganz knapp geschlagen den zweiten Rang. Im Kajak Zweier paddelten Lisa und Julia mit einer Bootslänge Vorsprung als Erste ins Ziel. Auch der Vierer ( K4 ) mit Finja Esker, Viola Eckert, Julia Günther und Lisa Herkenberg sicherte sich den ersten Platz. In der Altersklasse 13/14 Jahre erpaddelten Dana Prahl, Katharina Knappe, Merve Esker und Lisa Herkenberg im K4 die Silbermedaille. Janine Prahl fuhr im Kajak Vierer für den Landesverband Schleswig Holstein , Altersklasse 15/16, und erreichte mit ihren Partnerinnen Platz drei. Das erste Mal startete die Damen Leistungsklasse im Canadier bei einer Norddeutschen Meisterschaft. Hier wurde Thurid Hamann Vizemeistern. Bei den 500m Läufen gewann der K4 der Schülerinnen des KCL 13/14 Jahre erneut Silber. Der Landesverband Vierer mit Janine Prahl erkämpfte ein zweites Mal Bronze. Über 1000m fuhren Thurid Hamann und Andrea Pöhls, Damen Leistungsklasse, auf Platz Zwei. Auf der Langstrecke über 2000m triumphierten die Schüler / innen des KCL. Mirja von Lingelsheim, Tim Stichnoth, Julia Günther und Lisa Herkenberg ließen ihre gleichaltrige Konkurrenz im K1 weit hinter sich und wurden mit der Goldmedaille belohnt. Zum Schluss erkämpfte Janine Prahl über 5000m ihre dritte Bronzemedaille. Mit diesem Ergebnis stellte der Kanu Club Lübeck erneut seine führende Stellung in Schleswig Holstein unter Beweis. Dorothea Hamann Bericht von Falk über Praktikum in Fleeth 1.Angaben zur Einrichtung und zum Leistungsangebot Der Kanu Club Lübeck e.V. (KCL e.V.) wurde am 26.02.2004 gegründet. Er ging hervor aus der unselbstständigen Kanusportsparte eines anderen Vereins. Seit der Gründung des Vereins ist Jonny Hamann der erste Vorsitzende. Das erklärte Ziel ist es, besonders dem Kanurennsport einen höheren Stellenwert in Lübeck zu verschaffen. Dazu wird besonders auf die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung Wert gelegt. Inzwischen beherbergt der Verein über 100 Mitglieder, davon über 35 Jugendliche. Der KCL e.V. ist Mitglied im Landeskanuverband Schleswig Holstein(LKV SH) und im Dachverband, dem Deutschen Kanu Verband (DKV). Seit Gründung des Vereins ist der KCL e.V. im Kanurennsport der erfolgreichste Kanuverein Schleswig Holsteins und erpaddelt jährlich mehrere Titel und Medaillen auf Norddeutschen und Landesmeisterschaften. Es werden natürlich auch andere Varianten des Kanusports angeboten. Hierzu zählen vor allem Breitensport, wie das Kanuwandern, und auch Drachenbootsport. Der Verein will alle Ausprägungen des Kanusports anbieten, fördern und besonders Jugendlichen diesen Sport nahebringen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche durch sportliche Betätigung zu fördern und sie auch über den Trainingsbetrieb hinaus zu betreuen. Ein weiteres Augenmerk des Vereins liegt auf dem Naturschutz, im Besonderen dem Gewässerschutz. Den Mitgliedern des Vereins soll vermittelt werden, dass eine intakte Umwelt und gesunde Gewässer Voraussetzung für ihren Sport und darüber hinaus für ihre Gesundheit und Existenz sind. Dieses wird unter anderem durch Trainingslager auf Campingplätzen und Wochenendtouren auf dem Wasser umgesetzt. Des Weiteren verfolgt der KCL e.V. das Ziel, besonders seine jugendlichen Mitglieder zu Verantwortung, Toleranz und Teamfähigkeit zu erziehen. Auch dies geschieht im Zuge von Ferienlagern und gemeinsamen Unternehmungen. Mit Vollendung des 16. Lebensjahres wird einigen interessierten und fähigen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, eine Trainer C Lizenz zu erwerben. Mit dieser Befähigung soll der Jugendliche sein bis dahin erworbenes Verantwortungsbewusstsein ausbauen und stärken. Zudem wird auf diese Weise das Fortbestehen des Vereins gesichert. 2.Eigene Leistungen Während des Ferien- und Trainingslagers des Kanu Club Lübeck e.V. vom 09.08.2009 bis zum 23.08.2009 auf dem Campingplatz C25 bei Fleeth absolvierte ich dort mein Sozialpraktikum. Als Inhaber einer Trainer C Lizenz für den Bereich Kanurennsport, gehörten die Planung und Durchführung des Trainings zu meinen Aufgaben. Hierzu erstellte ich einen Trainingsplan, beaufsichtigte die Trainingseinheiten meiner Trainingsgruppe und sicherte diese ab. Als Trainer und Betreuer war ich auch immer Ansprechpartner für die Teilnehmer, und zwar in allen möglichen Angelegenheiten. Zum Training selbst gehörte auch die Pflege des Sportgeräts, also der Boote und Paddel. Diese mussten bisweilen leicht repariert oder ausgebessert, sowie nach jeder Trainingseinheit gereinigt werden. Außerdem war es meine Aufgabe die Freizeit der Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Da ein Campingplatz der Ort des Geschehens war, fielen nahezu alle diese Freizeitangebote in den Erlebnispädagogischen Bereich. Hier sind vor allem eine Nachtwanderung und das Baden im Mössensee zu nennen. Des weiteren fand über den gesamten Zeitraum ein inhaltlich zu gestaltender Gruppenbildungsprozess statt, in dessen Zuge auch Streit geschlichtet werden musste. 3.Erlebnisbericht Am 09.08.2009 trat ich mein Praktikum beim Kanu-Club Lübeck e.V. (KCL) an. Meine Aufgaben sollten vor allem darin bestehen, den Kindern und Jugendlichen ein qualifiziertes Training und eine umfassende Betreuung zuteilwerden zu lassen. Dieses Trainingslager ist bereits seit einigen Jahren eine gemeinsame Maßnahme des KCL und des Malchiner KanuClubs. Am Vormittag des 09.08.2009 sollte um 09:00 Uhr treffen auf dem Gelände des Vereins in Lübeck sein, um von dort aus die Teilnehmer des Trainingslagers, sowie jede Menge benötigtes Material nach Fleeth auf den Campingplatzt C25 am Mössensee zu transportieren. Nur durch die Hilfe vieler Eltern war dies möglich, mussten doch Zelte, Taschen und Verpflegung für etwa 40 Kinder und 10 Betreuer und Eltern, sowie zwei Großraumzelte, Küchenmaterial, Begleitboote, Rennboote und Paddel mitgenommen werden. Nach der Ankunft auf dem Campingplatz galt es das Lager aufzubauen. Wie erwartet waren die Malchiner Sportler (im Alter von 8 bis 15 Jahren) und deren Trainer bereits zugegen und erwarteten uns. Die Lübecker Kinder, die bis zu vier Stunden in Auto und Bus gesessen hatten, verfügten über einen unaussprechlichen Bewegungsdrang, der sich aber gut auf das aufbauen der eigenen Zelte richten ließ, während die Älteren die beiden Großraumzelte aufschlugen, eines davon als Küchenzelt und das andere als Gemeinschafts- und Essenszelt einrichteten. Während des Aufbauens war ich damit beschäftigt, sowohl den Kleinen, als auch den Großen zu helfen. Nachdem nun ein Kreis aus Zelten, Wohnmobilen, Transportern und Anhängern aufgebaut war, machten sich die Kinder, von denen einige schon in den Jahren zuvor an diesem Trainingslager teilgenommen hatten, auf den Weg den Zeltplatz zu erkunden und zu überprüfen, was sich seit dem letzten Jahr verändert hatte. Währenddessen blieb mir Zeit, mein Zelt aufzubauen und den anderen Betreuern und Eltern zur Hand zu gehen. Es wurde in der Mitte unseres Lagerplatzes eine Feuerstelle errichtet und ein Anhänger voll Feuerholz aus Malchin daneben entleert und von begeisterten Kindern ordentlich aufgestapelt. Der Abend nahte und Tanja, die Küchenchefin des Lagers, begann mit der Hilfe von vier Kindern das Abendbrot vorzubereiten. Bevor es jedoch ans Essen ging, versammelten sich alle Teilnehmer des Lagers im großen Essenszelt und Jonny, der Vorsitzende des KCL, eröffnete mit einer Ansprache das Trainingslager. Er begrüßte die Kinder und Jugendlichen aus Malchin, die Betreuer und Trainer, sowie die helfenden Eltern, die ihren Urlaub dort verbrachten, und stellte eben diese Leute den Teilnehmern vor. Dann eröffnete er das Abendbrot. Die Mahlzeiten verliefen stets nach dem gleichen Prinzip: Die Kinder saßen auf insgesamt vier Bierzeltgarnituren im Zelt. Tischweise stellten sie sich an der Essensausgabe an und bekamen vom Küchendienst ihre erste Portion. Nachschlag holten sie sich alleine. Als letztes waren meist die Trainer und Betreuer an der Reihe. Jede Mahlzeit wurde von Jonny beendet, wenn alle fertig waren. Man begann und endete gemeinsam. Oft wurden noch Informationen zum Tagesablauf gegeben, bzw. wiederholt. In diesem Fall wurde die Nachtruhe auf 22:00 Uhr festgelegt. Nach dem Auflösen der Tafel widmete sich der Küchendienst dem Abwasch, wobei jeder Teilnehmer sein eigenes Besteck abwusch. Danach bekamen sie Freizeit, die oftmals dazu genutzt wurde den Campingplatz weiter zu erkunden, baden zu gehen oder am inzwischen von mir entzündeten Lagerfeuer Geselligkeit zu genießen. Die Trainer waren grundsätzlich am Bus zu finden. Vor diesem waren zwei Gartenpavillons ähnlich eines Vorzeltes aufgebaut, unter denen Campingtische und Stühle standen. Von dort aus konnte man sehr gut den ganzen Platz, auf dem wir uns ausgebreitet hatten überschauen. Dieser Bereich war von den Kindern nur aufzusuchen, wenn sie Hilfe benötigten, gerufen wurden oder sonstige besondere Anliegen hatten. Hier wurden nämlich Trainingseinheiten, Tagesprogramm und sonstiges Organisatorisches geplant und besprochen. An diesem Abend wurden Trainingsgruppen eingeteilt. Dies geschah nach Alter und Leistungsfähigkeit der Sportler. Mir wurde die Gruppe der Altersklasse Schüler/innen B und Schüler/innen A, also Kinder von zehn bis 14 Jahren zugeteilt. Es war mit 13 Jungen und Mädchen die größte aller Trainingsgruppen. Um möglichst Leistungsstarke Gruppen zu formen, einigten wir uns darauf, Kinder, die über- bzw. unterfordert waren in den Gruppen auszutauschen. Dann wurde festgestellt, dass es problematisch wäre, meiner Gruppe ein Begleitboot zuzuteilen. Die Kinder waren bereits zu schnell um mit einem normalen Canadier begleitet zu werden und das Motorboot war den Ältesten zugeteilt worden. So fuhr ich in meinem eigenen Rennboot neben den Kindern her und hielt die Gruppe immer in der Nähe der anderen Begleitboote, die die kleineren Kinder und Anfänger begleiteten. Nachdem diese grundlegende Planung beendet war, folgte ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer. Um kurz vor 22:00 Uhr verabschiedeten sich alle Kinder ins Bett. Die über 18jährigen Sportler durften selbst entscheiden wann sie schlafen wollten. Es galt jedoch der Grundsatz, dass sie am nächsten Tag pünktlich und fit zum Frühstück anwesend waren. Einige Minuten, nachdem die Kinder in ihren Zelten verschwunden waren, gingen Jonny und ich die Zelte ab, wünschten allen eine gute Nacht und mahnten zur Ruhe. Diese war ohne Zweifel schwierig durchzusetzen, da bei den meisten Kindern vor lauter Freude und Aufregung an schlafen nicht zu denken war. Irgendwann kehrte dann aber doch Ruhe ein und der Abend nahm am Feuer seinen Lauf. Es dauerte nicht lange, bis interessierte jugendliche Wasserwanderer den Weg zu unserem Feuer fanden. Sie waren durch die vielen Boote aufmerksam geworden und gesellten sich zu uns ans Feuer. Es entwickelte sich eine fröhliche Gesprächsrunde, in deren Verlauf unsere Gäste einiges über den Kanurennsport erfuhren. Auch ihr Interesse wurde verstärkt und wir erklärten uns bereit, ihnen am folgenden Tag die Möglichkeit zu geben in einem Rennboot zu fahren, bzw. es zu versuchen. Der nächste Tag begann mit dem Frühstück um 08:00 Uhr. Die Kinder waren teilweise schon sehr viel früher wach und mussten ein wenig in ihrer Lautstärke gebremst werden. Beim Frühstück wurde dann der Tagesablauf bekannt gegeben. Es sollten zwei Trainingseinheiten absolviert werden. Die Erste nach dem Frühstück, die Zweite nach der Mittagspause. Dieser Ablauf wurde zur Grundlage fast jeden Tages. Vor der ersten Trainingseinheit versammelte ich meine Trainingsgruppe und stellte mich noch einmal vor. Die Namen der meisten Kinder hatte ich mir inzwischen eingeprägt. In dieser ersten Einheit wollte ich sehen, wie der Leistungsstand der Kinder war, wo die Fehler in der sportlichen Technik lagen, wer motiviert war und wer die Gruppe wechseln sollte. Vom Ergebnis war ich überrascht. Sowohl die Leistung, als auch die Technik waren besser als erwartet. Die zwei Ältesten, Hanna aus Malchin und Marius aus Lübeck, beide 14 Jahre alt, wurden bereits nach dieser Einheit an eine leistungsstärkere Trainingsgruppe abgegeben, da sie schlicht unterfordert waren und außerdem bereits ohne ständige Aufsicht fleißig trainierten und sich nicht ablenken ließen. Die jüngeren Sportler neigten stark dazu, wenn sie sich unbeobachtet fühlten, miteinander zu reden und die Konzentration vom Paddeln abzuwenden. Hier war einiges zu tun und mir wurde deutlich, dass ich das Training abwechslungsreicher und anschaulicher gestalten musste, als ich gedacht hatte. Nach diesem ersten Training gab es eine Nachbesprechung auf unserem Lagerplatz. Das Schema Vorbesprechung Aufwärmen Training Nachbesprechung wurde die ganze Zeit über so beibehalten, getreu dem Motto „Wir beginnen das Training zusammen, wir beenden das Training zusammen“. Kam jemand zu spät zu einer der beiden Besprechungen, machte er für jede Minute, die er sich verspätet hatte, zehn Liegestütze. So lernten die Kinder nicht nur Pünktlichkeit, sondern es entwickelte sich dadurch ein starkes Gruppenverständnis. Die Gruppe achtete darauf, dass alle rechtzeitig anwesend waren, mahnte sich gegenseitig zur Ruhe, während jemand sprach und half sich gegenseitig beim Tragen der Boote. Dieses Gruppenverständnis sah man auch außerhalb des Trainings, z.B. in der Freizeitgestaltung. Weitere Faktoren, die zu dieser Gruppendynamik beitrugen waren die Unterbringung in den Zelten, zu zwei bis fünf Kindern sowie gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Trainings. Der Campingplatz bot genügend Möglichkeiten, wie eine Badestelle, Fuß- und Volleyballfelder und jede Menge Platz, den es zu erkunden galt oder der für mitgebrachte Spiele, wie Kubb, riesige Schaumstoffbälle, Beachtennis und der gleichen genutzt werden konnte. Für derartige Aktivitäten blieb bei nur zwei Trainingseinheiten am Tag genug Zeit. Allerdings musste immer darauf geachtet werden, dass die tobenden Kinder bei Temperaturen, die sich grundsätzlich zwischen 30°C und 35°C im Schatten bewegten, genug tranken. Einige der Kinder spielten lieber alleine unter sich, während andere die Betreuer und Trainer baten mitzuspielen. Nur über Langeweile klagte nicht ein einziges Kind während der gesamten Zeit. An der Badestelle, wo sich bei diesen hohen Temperaturen, viele Kinder und andere Gäste aufhielten, war stets eine Aufsichtsperson anwesend, die sowohl für die Sicherheit der Kinder, als auch für die Rücksichtnahme auf fremde Campingplatzbesucher verantwortlich war. An diesem Posten wechselten wir Trainer und Betreuer uns ab. Deutlich zu bemerken war hierbei, dass die Kinder schnell ein Gefühl dafür entwickelten, ob sie andere Badegäste durch ihre Lautstärke oder zu wildes Toben und Wasserspritzen störten und sich gegenseitig regulierten. Besonders die jüngeren Kinder bis etwa 12 Jahre hatten Spaß daran mit mir und den anderen jüngeren Betreuern im Wasser zu spielen. Sie wollten ins Wasser geworfen werden, auf unseren Schultern „Reiterkämpfe“ austragen, mit uns Ball und andere Spiele spielen. Hierbei war besonders darauf zu achten, dass das Risiko von Verletzungen und Unfällen deutlich minimiert wurde. Man musste seine Augen quasi überall haben und überaus aufmerksam sein. Nun kamen am Abend des zweiten Tages wie verabredet die Wasserwanderer, die uns am Vorabend am Feuer besucht hatten. Kurz vor dem Abendbrot wollten drei junge Frauen und ein junger Mann sich an den schwierigsten Sportgeräten des Kanusports versuchen. Man übertrug mir die Leitung dieser sehr öffentlichkeitswirksamen und spaßigen Aktion. So gab ich den Interessenten als erstes ein breiteres Rennkajak aus den 60er Jahren. Diese sind breiter und damit stabiler im Wasser als moderne Rennboote. Nachdem sie diese Aufgabe ziemlich gut gemeistert und ein ausgeprägtes Gleichgewicht bewiesen hatten, folgte eine Steigerung des Niveaus. Nun stellte ich mein Boot aus dem Jahr 2001 zur Verfügung. Dieses ist nur etwa halb so breit wie das vorher benutzte und dementsprechend kippeliger. Das merkten auch die jungen Leute, denn kaum saßen sie im Boot, kenterten sie auch schon. Dies war vor allem dem Spaß zuträglich, war das Wasser doch sehr warm. Inzwischen hatte sich unser gesamtes Trainingslager, sowie viele sonstige Besucher des Campingplatzes um uns versammelt. Es bereitete allen Anwesenden viel Spaß den Kanurennsport auf diese Weise kennenzulernen. Als Höhepunkt der Aktion versuchten sich die jungen Kanuwanderer an einem Renncanadier, den man im knien fährt. Auch hierfür reichte ihr Gleichgewichtssinn noch nicht ganz aus, was sie nicht davon abhielt es weiter zu versuchen und neben dem Boot herzuschwimmen. Später am Abend, wieder am Feuer, erzählten sie von dem Kanuverein in ihrem Heimatort und beschlossen sich dort nach Kanurennsport zu erkundigen. Die nächsten Tage verliefen stets nach dem gleichen Muster: Zwei Trainingseinheiten am Tag, Essen zu geregelten Zeiten und viel Freizeit. Gegen Ende der ersten Woche jedoch wurde dieser Plan für eine Tagestour ausgesetzt. Dort auf der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es vielfältige Möglichkeiten von einem See in den nächsten zu fahren. Für die Kinder war dies nicht nur eine willkommene Abwechslung zu den inzwischen bekannten Strecken, sondern auch ein Stück weit Abenteuer und natürlich eine konditionelle Herausforderung. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, verpflegte uns die Küche an einem gemeinsamen Treffpunkt um die Mittagszeit. Da die Trainingsgruppen alle sehr unterschiedlich leistungsfähig waren, paddelten alle verschiedene, längere oder kürzere, Strecken um diesen Treffpunkt, der sich an einer Badestelle befand, zu erreichen. Nachdem ich dort nach der ersten Trainingseinheit mit meiner Gruppe eintraf, waren die Kinder hoch erfreut endlich eine Pause zu bekommen. Nach dem Essen wurde dort eine Mittagspause von etwa zwei Stunden gemacht. Die Kinder gingen Baden und spielten auf der Wiese. Anschließend wurde das Training fortgesetzt. Auf der folgenden Strecke wartete ein weiteres besonderes Erlebnis auf die Kinder. Eine Schleusendurchfahrt. Hierfür waren Disziplin und Ordnung erforderlich, denn es wurden nicht nur Sportboote, sondern auch Motoryachten geschleust. Zudem waren nicht nur meine 13 Kinder, sondern auch die Trainingsgruppe der Junioren, also die Älteren vertreten. Aufgrund ihrer Erfahrung mit solchen Durchfahrten, mischten sie sich unter die Jüngeren und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Nach einigen weiteren Kilometern auf dem See jenseits der Schleuse mussten wir für den Rückweg wieder durch selbige fahren. Bis zum Ende des Trainingslagers, und besonders vor der zweiten Tour dieser Art, war das Schleusen ein immer wiederkehrendes Thema unter den Kindern, über das sie mit Freude und Begeisterung sprachen. Es war für sie eines jener Erlebnisse, die eine Gruppe formen und zusammenhalten. Ein weiteres Erlebnis dieser Art wurde ihnen durch eine Nachtwanderung vermittelt. Alle Kinder des Lagers nahmen daran teil und wurden von mir und zwei anderen Betreuern durch die Umgebung des Campingplatzes geführt. Bei Einbruch der Dämmerung versammelten sich alle Kinder um die Feuerstelle und es wurden Warnwesten ausgegeben. Diese sollten dazu dienen, die Gruppe zusammenzuhalten und den Kindern ein wenig die Aufregung und Angst vor der Dunkelheit nehmen. Allerdings bekamen nur acht Kinder eine solche Weste. Sie dienten damit den anderen als Orientierung und bekamen die Aufgabe für das zusammenbleiben der Gruppe zu sorgen. Damit fühlten sie sich verantwortlich für den Rest der Gruppe, für alle Kinder, die sich um sie herum befanden. Dies war unterwegs auch stark zu spüren, denn diese Kinder sorgten dafür, dass niemand zurückfiel und den Anschluss verlor. Unser Weg führte uns zunächst auf den befestigten Wanderwegen durch den Wald und später auch über Trampelpfade und ein kleines Stück querfeldein. So merkten die Kinder, dass sie aufeinander angewiesen waren und dass eine Gruppe mehr zu leisten in der Lage ist, als der einzelne. Am Wochenende, das die Hälfte der Zeit des gesamten Lagers beschrieb, feierten wir das Bergfest. Herzu waren die Junioren, also alle ab 17 Jahren, dazu angehalten für die Jüngeren ein Programm zu erstellen, das Spiel und Sport, sowie intellektuelle Leistung forderte. Diese Art der Gestaltung dieses Tages haben die Veranstalter des Lagers vor einigen Jahren eingeführt und bis heute beibehalten. Unter anderem dadurch sind aus den Reihen der Junioren bisher einige fähige Übungsleiter mit Praxiserfahrung hervorgegangen, die heute in Lübeck Verantwortung übernehmen und das Training vor Ort gestalten. Bei dieser Aufgabe war meine aktive Beteiligung nicht von Nöten, aber bei der Gestaltung und Planung holte man sich gerne meinen Rat ein. Das Ergebnis war eine Art Rallye, bei der die Kinder in Gruppen verschiedene Stationen auf dem ganzen Campingplatz anliefen und dort Aufgaben erfüllten. So gab es z.B. eine Station, an der die Kinder Buchstaben ziehen und dann innerhalb von drei Minuten möglichst viele Gegenstände, die mit diesem Buchstaben beginnen, sammeln und zur Station bringen mussten. An einer anderen Station hatten die Teilnehmer eine Minute lang Zeit, versteckte Gegenstände in einem abgegrenzten Bereich zu finden. Dafür durften sie den Bereich allerdings nicht betreten sondern mussten allein mit den Augen suchen und finden. Das Finale fand auf dem Wasser statt. Jede der vier Gruppen, bestehend aus zehn Kindern, musste in einem Wandercanadier, der für drei Erwachsene Personen ausgelegt ist, eine kleine Strecke paddeln und einen „Schatz“ aus dem Wasser bergen. Dafür bekamen sie allerdings nur je zwei Paddel. Besonders diese Station sorgte bei den Kindern für Freude, denn jede Gruppe wollte dieses Rennen gewinnen. Es bedurfte viel Improvisationskunst und Koordination die Boote schnell und zielsicher zu bewegen. Natürlich wurde der „Schatz“, eine mit Süßigkeiten gefüllte Kiste, nach dem Rennen gleichmäßig unter allen Kindern aufgeteilt. Am Abend am Lagerfeuer folgte dann die Siegerehrung. Die ersten drei Plätze bekamen Preise, die sie sich selbst aussuchen durften. Hierfür stand ein Tisch mit kleinen Spielen, Stiften, Taschenlampen und vielen anderen Sachen zur Verfügung. Der vierte Platz bekam auf gleiche Weise einen Trostpreis. Somit waren Streitigkeiten um die Preise ausgeschlossen und ein schöner Abend gesichert. Die Nachtruhe für diesen Abend wurde auf 23:00 Uhr verschoben, allerdings gab es kaum ein Kind, das nach den Anstrengungen der vergangenen Woche tatsächlich solange durchhielt. Die meisten erkannten und akzeptierten die Signale ihres Körpers und gingen schon früher ins Bett. In der Runde der Betreuer und der Junioren, die ja selbstverantwortlich ihre Nachtruhe wählten, wurde dies sehr positiv als Zeichen der Steigerung der allgemeinen und der Selbstverantwortung aufgenommen. In der zweiten Woche wiederholte sich der schematische Ablauf der ersten. Die Trainingszeiten wurden beibehalten und es gab eine weitere Tagestour. Diese führte allerdings nicht durch eine Schleuse, sondern zu einem anderen Campingplatz. Hier hatten die Leiter des Lagers ein Restaurant ausgewählt, in dem es für alle Teilnehmer ein Mittagsgericht gab. Damit waren die Kinder also gefordert, ordentliche Tischmanieren an Tag zu legen, was auch größtenteils geschah. Natürlich kamen auch auf dieser Tagestour, drei Tage vor Ende des Lagers, das Training und der Spaß nicht zu kurz. In der Pause nach dem Essen war eine Mittagspause eingeplant, in der die Kinder die Umgebung erkunden oder baden gehen konnten. Im Anschluss wurde der Heimweg in Form einer weiteren anstrengenden Trainingseinheit angetreten. Am Abend waren die meisten Kinder wiederum sehr erschöpft. Am Tag vor der Abreise wurde ein Wettkampf veranstaltet. Dieser umfasste Paddeln, Schwimmen und Laufen und füllte nahezu den ganzen Tag. Die Kinder wurden in vier Gruppen nach ihrem Alter eingeteilt. Diese Einteilung orientierte sich stark an den Altersgruppen, die in den Wettkampfbestimmungen für Kanurennsport verankert sind. Die Junioren wurden als Unterstützungspersonal eingeteilt, nahmen also nicht am Wettkampf teil, sondern bekamen organisatorische und absichernde Aufgaben zugeteilt. Die erste Disziplin war das Paddeln. Da die Strecke je nach Altersgruppe festgelegt wurde, paddelten die älteren weiter, als die jüngeren Anfänger. Alle paddelten jedoch einen Rundkurs, also eine Wende, was Start- und Ziellinie zu einem machte. Die jüngeren wendeten früher als die älteren. Während dieses Wettkampfes war es meine Aufgabe als Streckenposten darauf zu achten, dass sich jeder an die Regeln hielt und für die Sicherheit der Kinder zu sorgen. Derartige Streckenposten waren jeweils in Sichtweite zum nächsten postiert. Dazu fuhr Jonny im Motorboot stetig die Strecke ab. Nachdem diese Disziplin erfolgreich absolviert war, ging es ans Schwimmen. Hier sah man sehr gut, wie weit die koordinativen Fähigkeiten der Kinder ausgebildet waren. Es wurde eine Wettkampfstrecke, die etwa 200m umfasste durch Bojen markiert. Auch hier wurde der Wettkampf in den Gruppen gestartet. Die Kinder liefen an der Badestelle etwa 30m bis ins Wasser, schwammen den Rundkurs ab und liefen anschließend wieder bis zur Start Ziellinie. Hier konnten einige Kinder viele Plätze gut machen, da einige der erfolgreichsten Paddler beim Schwimmen auf eher mäßigen Plätzen zu finden waren. Auch hier wurde ich als Streckenposten und Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Sportler eingesetzt. Nach einer kurzen Pause fand die letzte Disziplin, der Lauf statt. Über die Wege des Campingplatzes war durch die Junioren eine Laufrunde von 400m abgemessen worden. Je nach Altersgruppe wurde diese Strecke ein bis viermal absolviert. Durch diese Disziplin sollte vor allem die Allgemeine Ausdauer der Kinder getestet werden. Neben der Zeitnahme war ich für die Vorbereitung und das Aufwärmprogramm der Sportler zuständig. Am folgenden Abschlussabend fand dann die Siegerehrung statt. Ebenso wurden Sportler, die sich besonders durch Einsatz und Leistung, sowie durch besondere Verdienste hervorgetan hatten, geehrt. Es war besonders für die Kleinen ein schöner Abend an einem großen Lagerfeuer, in dessen Anschluss sich spontan etwa 20 Kinder entschlossen im großen Essenszelt zu schlafen. Sie wollten die letzte Nacht mit ihren neugewonnenen Freunden verbringen. Für uns als Verantwortliche war das ein zufriedenstellendes Zeichen einer gut funktionierenden Gemeinschaft. Die Nachtruhe wurde für diesen letzten Abend gänzlich aufgehoben. Das hatte zur Folge, das erst gegen 01:00 Uhr die letzten Kinder im Schlafsack verschwanden. Am nächsten Tag wurde das Lager abgebaut und alle Kinder halfen fleißig mit, auch wenn einige von ihnen nur wenig geschlafen hatten. Dann war es Zeit Abschied zu nehmen. Bei nicht wenigen der jungen Sportler kullerten die Tränen während dessen, denn sie hatten zwei wunderschöne Wochen erlebt, spürten die Trainigseinheiten, und mussten nun von neuen Freunden Abschied nehmen. Andererseits freuten sie sich auf ihre Eltern daheim und freuten sich schon darauf einander auf den Wettkämpfen der Saison wiederzusehen. Auf zwei dieser Wettkämpfe, in Neustrelitz und in Rendsburg, konnte ich sehen, wie dieses Trainingslager eine sehr gut funktionierende Gruppe geformt hatte. Die Kinder halfen sich gegenseitig sehr vorbildlich bei den Vorbereitungen ihrer Rennen, zeigten Verantwortung für sich selbst und andere und fuhren viele Erfolge und Medaillen ein. Dies brachte der Gruppe in Rendsburg den Titel der erfolgreichsten Schüler- und Jugendmannschaft. Rendsburger Herbstregatta 19./20. September 2009 Ein Spätsommerwochenende wie im Bilderbuch. Ideales Wetter für eine Kanu - Rennsport - Regatta. In Rendsburg fand am 19./20. September die letzte große Kanu Regatta Schleswig Holsteins statt. 14 Vereine hatten ihre Teilnehmer gemeldet. Die Konkurrenz reiste aus Dänemark, Hamburg, Meck Pomm und Schleswig Holstein an. Gefahren wurden Rennen für alle Altersklassen auf der Langstrecke, 500m und 200m Bahnen. Die jüngsten Teilnehmer des Kanu Club Lübeck e.V. (KCL) waren 9 Jahre alt, Tim Stichnoth und Mirja von Lingelsheim. Beide mussten in der Gruppe der zehnjährigen starten, konnten sich aber beachtlich durchsetzen. Tim erkämpfte auf der Langstrecke ( 2000m ) den 2. Platz, Mirja konnte über 500m Platz 3 und über 200m Platz 2 erreichen. Viele der Nachwuchssportler des KCL standen auf dem Siegerpodest. Lucas Krotowski entschied an seinem 11. Geburtstag das 200m Rennen für sich, über die 500m holte er den 3. Platz. Gemeinsam mit Jan Ole Penderak sicherte er sich im Kajak Zweier (K2) über 500m die Bronzemedaille , Jan Ole fuhr im Kajak Einer (K1) über 2000m und 500m ebenfalls auf Rang drei. Janine Prahl (14 Jahre) konnte nur von zwei dänischen Mädchen geschlagen werden. Ihr blieb auf allen Strecken Platz drei. Gemeinsam mit ihrer Schwester Dana (13) belegte sie im K2 über 500m und 200m den zweiten Platz. Merve Esker (12), Finja Esker (11) und Lisa Herkenberg (11) gingen in sieben Rennen an den Start. K1 bzw K2 über 2000m, und die 500m und 200m jeweils im K1, K2 und K4. Merve und Lisa blieben auf allen Strecken ungeschlagen, Finja erreichte 3mal Gold und 4mal Silber hinter Lisa. Alle 9 - 16 jährigen Renn - Kanuten des Vereins trugen dazu bei, dass der große Pokal für die erfolgreichste Schüler- und Jugendmannschaft am Ende mit deutlichem Punktevorsprung dem Kanu Club Lübeck überreicht wurde. Seit der Gründung des Vereins vor fünf Jahren stellt der Verein das erfolgreichste Nachwuchsteam aller Kanurennsport treibenden Schleswig Holsteins in diesen olympischen Disziplinen. Wesermarathon vom 2.5. bis 4.5.2009 ( von Petra ) Abfahrt am 2.5.2009 In JBOs Auto: Vorhanden waren: JBO und Frau, Kelly, Jan, Finn, Timmi und Nico Petra zu zwei jungen Mädels, die vorbeikamen: „Schaut mal ins Auto, bitte, bitte! Hier seht ihr meine fünf Söhne. Alle sind noch zu haben. Für welchen entscheidet ihr euch?“ Nico, als wir um 24:00 Uhr mit ihm, Timmi und Finn aus dem Rattenkrug kamen: „Petra, was hast du der Kellnerin gesagt? Lassmich raten: Wir sind deine drei Söhne usw. usw.) Im Kanu am 3.5.2009 Morgens im Nebel: Frauenboot Ein vorbeifahrender Kajakfahrer: „Oh, Lübecker, habt ihr auch Marzipan an Bord?“ Moni: „Klar, gaaanz viel! Auf den Hüften!“ 3.5.09, die zweite Klappe: Vorbeifahrende zu Jonny: „Habt ihr noch mehr Boote hier? Jonny: „Klar, das sind NUR die Mütter der fahrenden Söhne, das ist NUR das Mutterschiff!“ (Danke Jonny!) 3.5.09, die Dritte: Vorbeifahrender ergrauter vollbärtiger Hamburger grinst ins Frauenboot. Jonny: „Ja, grins nur, als ich heute morgen los fuhr, hatte ich noch einen schwarzen Bart!“ 3.5.09, die Vierte: Besagter Hamburger noch einmal vorüber ziehend zu Jonny: „Wie hast du nur die Weiber so ruhig bekommen?“ Jonny: „Ich hab sie einfach pinkeln lassen und habe nun Ruhe im Karton!“ 3.5.09, die Fünfte: Moni beim Überholen eines Männerbootes: „Hallooooo, Männer, wir kommen!“ 3.5.09, die Sechste: Ein Vorbeifahrender zu Jonny: „So viele Frauen ! Ist das nun gut oder schlecht?!“ 3.5.09, die Siebente: Vorbeifahrende zu Jonny, bewundernd: „Diese gackernden Frauen, Mann, hast du Nerven!“ 3.5.09, die Achte: Vorbeifahrende zu den Frauen: „Der tut hinter euch gar nichts! Wenn ihr im Ziel ankommt, schmeißt ihn von Bord!“ 3.5.09, ein weiteres Boot: „Jack in the Green“ Das war unser “Dampf- und Versehrtenboot”. Alle 10 km gab es Selbstgedrehte. Deshalb kamen die alten Männer auch so spät an. Hervorhebenswert waren die Anlegemanöver.. 5.5.09, danach: Petra zu Jonny: „Ich hatte erstaunlicherweise keinen Muskelkater und mir tat nur der Po weh.“ Jonny: „Nicht verwunderlich bei deinem schlimmen Paddelstil!“ 5.5.09, spät abends: Petra zu Erwin: „Ich sah noch nie, dass du einen Eimer Bier ausgegeben hast, ich sehe nur, wie du dich bedienst“ Erwin: „Ich gebe nicht Bier aus, wenn ihr wollt, sondern wann ich es will! Ich habe heute z.B. 17,00 Euro bezahlt für das Bier!“ (Echt? Für weeen?) Danke, Erwin!!! P.S. das Lied des Mutterschiffs: „Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön! Ja, da kann man unsern Jonny in Unterhosen sehn“ netter Artikel über unseren Nebenjob ( HL-live vom 19.04.09 ) 2. Mitgliederversammlung des 1.Halbjahres 09 am Donnerstag, den 23. 04. 2009 um 19.00h im Jugendtreff der Lübecker Turnerschaft, Charlottenstraße, gegenüber dem KCL ( Einladung in der Yahoo - Group unter Dateien. Aktuelles ) Diese Seite ersetzt bislang nicht die Yahoo Group als Mail-Verteiler. Unsere Vereinskommunikation läuft in der Regel elektronisch ab. Weiterhin soll niemandem zugemutet werden, Briefe zu drucken, einzutüten,zu frankieren (Portokosten) und zu verschicken. Das Protokoll der Versammlung vom Januar `09 finden unsere Mitglieder in Ihrer Yahoo - Group hier Mittwoch,21.01.2009 - Jost Schmidt ( per SMS ) Charlie Hektor Schmieder ist endlich da! , 51cm, 1051g. Um 8:14 wurde er nach 7 1/2 Std. Wehen per Not-K.-Schnitt geholt. Mutter und Sohnemann sind wohlauf, ich bin ein bisschen durch'n Wind. ( In der Tat - nach kurzer Nachfrage wog der Zwerg gleich 2 Kilo mehr ) Herzlichen Glückwunsch / Papa ist wieder Wohlauf Mitgliederversammlung am 31.01.2009 17.ooh Kastorpplatz, beim Bündnis für Sauberkeit Thomas verkauft sein Prion Kodiak, etwa 800€. ( verkauft ! ) Länge: 518 cm Breite: 59 cm Volumen: 390.0 l Gewicht: 28.0 kg Luke Länge: 92 cm Luke Breite: 45 cm Baujahr von: 2000 Baujahr bis: n.b. Kategorien: Expedition / Meer / River / See / Tour / Wandern Material des Bootes: HTP-PE Anmerkung: Gepäckluke: Heck 114l, Bug 63l, Deck-Box Bei Interesse einfach mailen : Kontakt Detlef Lewe mit 69 Jahren gestorben Von Nicole Jankowski am 1. Oktober 2008 17:00 Uhr Ruhr Nachrichten.de S CHWERTE Er war das Aushängeschild des Schwerter Kanusports: Detlef Lewes sportliche Bilanz steht kommentarlos für sich. Am Mittwoch ist der Schwerter Ausnahmesportler nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren gestorben. Starb mit 69 Jahren: Detlef Lewe. In den 60-er und 70-er Jahren war er im Einer-Canadier dreimal Weltmeister, zweimal Europameister und 33-facher Deutscher Meister im Kanurennsport. Zwischen 1960 und 1972 nahm der Schwerter an vier olympischen Spielen teil. In Mexiko errang er die Silbermedaille, aus München kam Lewe mit der Bronzemedaille nach Hause. 1963 fuhr der Schwerter in Jugoslawien erstmals in die internationale Spitze. Mit nur 2/10 sec. Rückstand wurde er Vizeweltmeister. Als sportlichen Höhepunkt bezeichnete Lewe die Doppelweltmeisterschaft 1971 in Belgrad. Goldmedaille blieb Lewe versagt Der Tiefpunkt war ein Jahr zuvor erreicht: Bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen vereitelte starker Rückenwind und eine falsche Bootstrimmung das Comeback. Auch eine Goldmedaille blieb dem Kanuten in seiner sportlichen Laufbahn versagt. Natürlich bleibe ein Gefühl des Unzufriedenheit, war Lewes ehrliche Antwort. Aber er trauere der fehlenden Goldmedaille nicht mehr nach. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn nahm Lewe die Nachwuchsfahrer Nickolay und Wiese als Trainer unter seine Fittiche 1976 errang das Duo überraschend die Deutsche Meisterschaft. Ende der 90-er Jahre zog er nach München Vielen Schwertern war der gelernte Metzgermeister auch als Inhaber der Fleischfachgeschäfts Lewe in der Hüsingstraße ein Begriff. Ende der 90-er Jahre verkaufte Detlef Lewe das Geschäft und zog nach München. Zu seinem 60. Geburtstag hatte der Schwerter Kanu-Verein seinem erfolgreichsten Kanuten ein besonderes Geschenk gemacht: Detlef-Lewe-Weg heißt die Zufahrt zum Kanu-Heim. Lewe war Ehrenringträger der Stadt Schwerte. Patente Paddler im packenden Pokalduell 2. Lübecker Frühjahrsregatta lockt über 100 Kanuten auf die Wakenitz KCL verteidigt Wanderpokal Nach der Vorjahres-Premiere mit 50 Startern verzeichnete die Zweitauflage der Lübecker Frühjahrsregatta auf der Wakenitz eine Steigerung von 100 Prozent: Mehr als 100 überwiegend jugendliche Kanuten aus zwölf Vereinen paddelten auf Einladung des Lübecker Motor- Yacht-Clubs (LMYC) um Platzierungen, Siegerpokale und Punkte für die Wanderpreis- Wertung der Schüler. „Mit den kurzentschlossenen Nachmeldern hatten wir diesmal ein recht großes Feld beisammen, auch wenn nicht alle der ursprünglich 53 ausgeschriebenen Rennen absolviert werden konnen“, resümierte LMYC-Regattaleiter Harald Hartwich zufrieden mit Blick auf die Ergebnisliste bei den Kanus (Einer, Zweier, Vierer) und Canadiern (Einer, Zweier, Achter) auf der Kurz- (200 m) und Langstrecke (6000 m). ImVereinsduell um den Schüler- Wanderpokal hatte am Ende erneut der Kanu-Club Lübeck (KCL) die Nase mit 135 Punkten gegenüber dem LMYC vorn, der sich über neun erste und acht zweite Plätze sowie einmal Bronze freute und es auf 127 Zähler brachte. Dritter wurde der Nachwuchs aus Preetz. oel ( Lübecker Nachrichten vom 17.05.2007 ) Kanu Club Lübeck e.V. erfolgreichster Verein auf den Norddeutschen Meisterschaften im Kanu Marathon Am 21. April fuhren die Kanuten des Kanu Club Lübeck e.V. zur Marathonregatta nach Neumünster. Dort kämpften sie in den verschiedenen Altersklassen auf dem Einfelder See um den Titel des Norddeutschen Meisters. Gleichzeitig wurde auch der Titel des Landesmeisters ausgefahren. Je nach Altersklasse hatten die Sportler zwischen 19,5 und 32,5 km zurückzulegen. Dabei waren außerdem bis zu 4 Portagen zu bewältigen, an denen die Boote 200 m weit getragen werden mussten. In den kippeligen Canadier Rennbooten ( C1 ), die im knien gefahren werden, kam Philipp Hoffmann nach 19,5 km als erster ins Ziel. Damit wurde er Norddeutscher Meister im C1, männliche Jugend ( 15 und 16 Jahre ). Sein Vereinskamerad Jan Schümann kam nach 26 km als erster an und erkämpfte so den Titel für die Junioren ( 17 und 18 Jahre ). Arkadi Zikin, ein 22 Jahre alter Neuzugang für den Verein aus Estland, der bei Dräger ein Praktikum absolviert, musste in der Leistungsklasse antreten. Ein Kreuzbandriss machte ihn in den Portagen schwer zu schaffen. Mit überzeugender Technik und Durchhaltevermögen wurde er Norddeutscher Meister. Aber auch im Kajak, das im sitzen mit Doppelpaddel gefahren wird, überzeugten die Athleten des jungen Vereins. Der Kajak Zweier in der männlichen Jugend mit Belal Haschimi und Patrick Schulz als Schlagmann ließ sich den Titel nicht nehmen. Damit wurde der andere Zweier des Vereins, dessen Besatzung krankheitsbedingt ausfiel, würdig vertreten. Thurid Hamann vertrat den Kanu Club bei den weiblichen Junioren. Auch Thurid kam nach 26 km erschöpft als erste ins Ziel. Die gleiche Strecke mussten die männlichen Junioren bewältigen. David Krause hatte Schwierigkeiten mit eingeschlafenen Füssen die Portagen zu bewältigen. Trotzdem gelang es ihm, vor seinem Vereinskameraden Nico Federsel als Sieger den Marathon zu beenden. Finn Schulenburg musste sich einem stärkeren Gegner geschlagen geben. Aber auch er freute sich über den Titel des Vizemeisters. Mit sechs Norddeutschen Meistern, die gleichzeitig Landesmeister von Schleswig Holstein sind und zwei Norddeutschen Vizemeistern präsentierte sich der Kanu Club Lübeck e.V. abermals als erfolgreichster Verein. Ein hartes Wintertraining hat sich für die Sportler ausgezahlt, jetzt wird gezielt für die Kanurennsport Saison weitertrainiert. Nächster Schwerpunkt ist die Regatta am 12. Mai in Lübeck an der Falkenwiese. Dort gilt es für die jungen Kanuten, ihren Titel vom letzten Jahr zu verteidigen. Um Nachwuchs zu begeistern bietet der Verein am Sonnabend, dem 28.04. und am 5. Mai jeweils zwischen 11.00h und 15.00h einen Schnupperkurs für 9 bis 12 jährige an. Das Vereinsgelände liegt in der Charlottenstraße am Kastorpplatz in Nähe des Ruderclubs.
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